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Tai Ji Quan, das in den chinesischen Krankenhäusern und Sanarotien oft einen wichtigen Teil des
Behandlungsprogramms ausmacht, hat sich bei der Bekämpfung solcher chronischer Krankheiten
wie Bluthochdruck, Neurasthenie und Lungentuberkolose als wirksam erwiesen.
Die zuträglichen Effekte des Tai Ji Quan haben viel mit seinen Eigenarten zu tun:
- Die Übungen erfordern einen hohen Grad an Konzentration, wobei der Geist von keinen anderen Dingen abgelenkt wird;
- alle Bewegungen werden langsam ausgeführt und fließen in einem ununterbrochenen Fluß dahin;
- die Atmung ist natürlich und geht zuweilen in Bauchatmung über. Sie wird in rhythmischer
Harmonie mit den übrigen Bewegungen des Körpers ausgeführt.
Vom Standpunkt der Sportmedizin aus tragen diese Eigenarten des Tai Ji Quan sehr zur Vorbeugung und zur Behandlung von Erkrankungen bei.
Der hohe Grad an Konzentration, den das Tai Ji Quan erfordert, fördert ebenfalls die Funktion des Zentralen Nervensystems.
Da der Körper zur gleichen Zeit wie der Geist in Anspruch genommen wird, regen diese Übungen die Hirnrinde an,
reizen verschiedene Regionen an und wirken hemmend auf andere ein. Dies ermöglicht dem Gehirn, sich auszuruhen,
und entläßt die Großhirnrinde aus der pathologischen Spannung, die von allerlei Unbehagen hervorgerufen wird.
Somit trägt dieser Sport zur Heilung von verschiedenen Nerven- und Geisteserkrankungen bei.
Druch Testreihen und Untersuchungen wurde herausgefunden, das langjährig Tai Ji- Übende über
eine stärkere Physis verfügen, was sich darin ausdrückt, daß ihr kardiovaskuläres
System (also die Druchblutung der Herzkranzgefäße), ihre Atmung, ihr Knochenbau und ihr allgemeiner
Metabolismuns viel besser beschaffen waren verglichen mit nicht Tai Ji- Übenden.
(frei nach "Schattenboxen leicht gemacht", ISBN 7-5072-0262-3/G 30)
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