Tai Ji (Tai Chi) aus medizinischer Sicht

Tai Ji Quan (Tai Chi), das in den chinesischen Krankenhäusern und Sanarotien oft einen wichtigen Teil des Behandlungsprogramms ausmacht, hat sich bei der Bekämpfung solcher chronischer Krankheiten wie Bluthochdruck, Neurasthenie und Lungentuberkolose als wirksam erwiesen.
Die zuträglichen Effekte des Tai Ji Quan (Tai Chi) haben viel mit seinen Eigenarten zu tun:
  1. Die Übungen erfordern einen hohen Grad an Konzentration, wobei der Geist von keinen anderen Dingen abgelenkt wird;
  2. alle Bewegungen werden langsam ausgeführt und fließen in einem ununterbrochenen Fluß dahin;
  3. die Atmung ist natürlich und geht zuweilen in Bauchatmung über. Sie wird in rhythmischer Harmonie mit den übrigen Bewegungen des Körpers ausgeführt.
[Bild] Vom Standpunkt der Sportmedizin aus tragen diese Eigenarten des Tai Ji Quan (Tai Chi) sehr zur Vorbeugung und zur Behandlung von Erkrankungen bei.
Der hohe Grad an Konzentration, den das Tai Ji Quan (Tai Chi) erfordert, fördert ebenfalls die Funktion des Zentralen Nervensystems. Da der Körper zur gleichen Zeit wie der Geist in Anspruch genommen wird, regen diese Übungen die Hirnrinde an, reizen verschiedene Regionen an und wirken hemmend auf andere ein. Dies ermöglicht dem Gehirn, sich auszuruhen, und entläßt die Großhirnrinde aus der pathologischen Spannung, die von allerlei Unbehagen hervorgerufen wird. Somit trägt dieser Sport zur Heilung von verschiedenen Nerven- und Geisteserkrankungen bei.
Druch Testreihen und Untersuchungen wurde herausgefunden, das langjährig Tai Ji (Tai Chi) - Übende über eine stärkere Physis verfügen, was sich darin ausdrückt, daß ihr kardiovaskuläres System (also die Druchblutung der Herzkranzgefäße), ihre Atmung, ihr Knochenbau und ihr allgemeiner Metabolismuns viel besser beschaffen waren verglichen mit nicht Tai Ji (Tai Chi) - Übenden.
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